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Kolorektales Karzinom

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Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Jährlich erkranken etwa 75.000 Menschen daran. Die meisten Menschen sind zum Zeitpunkt der Diagnosestellung zwischen 50 und 70 Jahren alt.

 

Das Problem ist: Darmkrebs verursacht im Frühstadium keinerlei Beschwerden!

 

Aber je frühzeitiger eine tumoröse Veränderung im Darm entdeckt wird, so dass bösartige Tumore nicht in andere Organe streuen können, umso größer sind die Heilungschancen.

 

Darmkrebs ist im Frühstadium entdeckt zu fast 100% heilbar!

 

 

Bösartige Erkrankungen können heute nicht mehr von einem Facharzt alleine optimal behandelt werden. An der Diagnostik, Therapie und Nachsorge sind sowohl niedergelassene als auch in der Klinik tätige Ärzte z.B. Gastroenterologen, Viszeralchirurgen, Onkolgen, Radiologen und Strahlentherapeuten beteiligt.

 

Unser Ziel ist es, durch enge interdisziplinäre Zusammenarbeit die für Ihre Situation optimal angepasste Behandlung zu konzipieren und Sie durch die einzelnen diagnostischen und therapeutischen Schritte hindurch zu begleiten.

 

 

 

 

Vorsorge

Warum ist die Krebsvorsorge bei Darmkrebs so wichtig? Weil durch eine relativ risikoarme Darmspiegelung gutartige Geschwulste wie z.B. Polypen oder Adenome erkannt und entfernt werden können bevor aus Ihnen ein Darmkrebs ensteht. Im Frühstadium verursacht Darmkrebs nahezu keinerlei Beschwerden. Kommt es zu Blutungen oder Gewichtsverlust ist der Tumor meist schon fortgeschritten und Bedarf einer umfangreicheren Therapie.

 

Diagnostik

In Kooperation mit den Gastroenterologen stehen in unserem interdisziplären Bauchzentrum die notwendigen Diagnoseverfahren wie Darmspiegelung, Endosonographie oder die Kapselendoskopie zur Verfügung. Hierbei arbeiten wir eng mit den Kollegen zusammen um nach der Diagnosestellung möglichst schnell die optimale Therapie für den Patienten zu planen.

 

 

Gemeinsame Tumorkonferenz

 Für jeden krebserkrankten Patienten wird im Rahmen einer wöchentlichen Tumorkonferenz ein therapeutisches Konzept mit den Gastroenterologen, Viszeralchirurgen, Onkologen und Radiologen abgestimmt.

Das geplante Vorgehen wird ausführlich mit dem Patienten und seinen Angehörigen besprochen.

 

Therapie

Der wichtigste Teil der Therapie besteht in der Entfernung des vom Darmkrebs betroffenen Darmabschnittes.

In unserem Zentrum für minimalinvasive Chirurgie können die meisten Eingriffe laparoskopisch, das heißt über möglichst kleine Schnitte durchgeführt werden (sogenannte Schlüssellochchirurgie).

Ist der Tumor bei Diagnosestellung noch in einem frühen Stadium kann durch die Operation eine vollständige Heilung erlangt werden.

Bei Tumoren des Enddarmes kann bei fortgeschrittenem Stadium durch eine vorgeschaltete Kombination aus Chemo- und Strahlentherapie eine Verkleinerung des Tumors erreicht werden, um so ein besseres operatives Ergebnis zu erzielen.

Ebenso kann es notwendig sein, dass nach der Operation, bei einem Befall von Lymphknoten oder bei der Ausbildung von Metastasen eine Chemotherapie durchgeführt werden muss um  das therapeutische Ergebnis für den Patienten zu verbessern.

Da diese in den meisten Fällen ambulant durchgeführt werden kann arbeiten wir eng mit den niedergelassenen Onkologen sowie den Strahlentherapeuten zusammen.

 

Neben der möglichst schonenden Operationsmethode setzen wir in unserer Klinik die sogenannte „Fast-Track“ Rehabilitation ein. Durch eine intensive Mobilisation, einen frühzeitigen Kostaufbau sowie eine individuell angepasste postoperative Schmerztherapie können wir eine  deutliche Senkung der Schmerzen, eine frühzeitige Belastbarkeit des Patienten und einen kürzeren stationären Aufenthalt erzielen.

 

 

Darmkrebs ist kein unabwendbares Schicksal mehr wenn er rechtzeitig erkannt wird – wir lassen Sie damit nicht allein!

 

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bauchnabel
  • Minimalinvasiv
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